Marktüberblick Q1 2026: Schocks, Rotation und neue Chancen
Unser Co-CEO und Leiter Finanzen, Hugo Studhalter, sowie Chief Investment Officer, Christoph Portmann, teilen ihre Einschätzungen zum ersten Quartal 2026. Im Fokus stehen die Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen und handelspolitischer Veränderungen auf die globalen Märkte sowie die daraus resultierende ausgeprägte Sektorrotation.
Das erste Quartal 2026 war geprägt von erhöhter Unsicherheit und zwei einschneidenden Ereignissen: der Aufhebung zentraler US-Zölle sowie der Eskalation des Iran-Konflikts. Diese Entwicklungen führten zur stärksten Sektorrotation seit dem COVID-Crash und zu deutlich erhöhter Volatilität an den Märkten.
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
- Globale Märkte: Politische Eingriffe prägen das Umfeld
Handelspolitische Veränderungen und neue Untersuchungen im Rahmen von US-Zollmassnahmen sorgten für Unsicherheit – auch wenn die effektive Belastung derzeit unter dem Niveau zu Jahresbeginn liegt. - USA: Deutliche Divergenz zwischen Sektoren
Energie- und Verteidigungswerte entwickelten sich stark, während Technologie- und Konsumtitel unter Druck gerieten. Steigende Energiekosten und eine schwächere Konsumentenstimmung belasteten insbesondere den Konsumsektor. - Europa: Widerstandsfähig, aber anspruchsvoll bewertet
Europa zeigte sich robuster als die USA, unterstützt durch Defense-Sektoren. Gleichzeitig bewegen sich die Bewertungen auf erhöhtem Niveau, was das Aufwärtspotenzial begrenzt. - Schweiz: Stabilität mit strukturellem Gegenwind
Die Schwergewichte bieten weiterhin defensive Stabilität, jedoch wirkt der starke Franken belastend auf die ausgewiesenen Gewinne. Die Schweiz bleibt ein stabiler, aber weniger dynamischer Portfoliobaustein. - Rohstoffe & Krypto: Geopolitik als zentraler Treiber
Ölpreise stiegen im Zuge des Iran-Konflikts deutlich, während Gold korrigierte. Kryptowährungen zeigten relative Stärke und entwickelten sich zunehmend wie risikoreiche Technologie-Assets. - Fineva-Strategie: Disziplin als Erfolgsfaktor
Die aktuellen Marktbewegungen unterstreichen die Bedeutung von Diversifikation, Qualität und einem strukturierten Anlageansatz. Gerade in volatilen Phasen bleibt diszipliniertes Handeln entscheidend.
Ausblick:
Die weitere Marktentwicklung bleibt stark von geopolitischen Entwicklungen abhängig. Eine mögliche Entspannung im Iran-Konflikt könnte der wichtigste Katalysator für eine breitere Markterholung im zweiten Quartal sein.
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